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Fachkonferenz Einzelhandel: Handel im digitalen Zeitalter – Was kommt, was bleibt?

23. November 2017

Rund 200 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem baden-württembergischen Einzelhandel treffen sich am kommenden Donnerstag (23.11.2017) in Stuttgart zur 11. Fachkonferenz Handel. Im Fokus der Veranstaltung des Handelsverbandes Baden-Württemberg stehen viele praktische Beispiele, wie erfolgreiche Handelsunternehmen den tiefgreifenden Veränderungen im digitalen Zeitalter begegnen und sie aktiv mitgestalten können.

Kein Stein bleibt auf dem anderen in diesen Zeiten. Auch nicht im Handel. Experten und Wissenschaftler diskutieren schon längst Begriffe wie digitale Transformation und digitale Disruption und was sie für die Branche bedeuten. Doch wie sieht das konkret aus? Wie genau gehen Händlerinnen und Händler damit um? Auf diese und andere Fragen versuchen unsere Fachreferenten Antworten zu finden – indem sie ihre Geschichten erzählen und ein Feuerwerk an Best-Practice-Beispielen abbrennen.

Spannende Geschichten aus dem Handels-Alltag

Auch in diesem Jahr hat der Handelsverband Baden-Württemberg gemeinsam mit den Partnern der Veranstaltung – der Deutschen Post und der Volksbanken Raiffeisenbanken – Macher aus dem Einzelhandel eingeladen, die diese Herausforderung bereits angenommen haben.

Prof. Wolfgang Henseler von Sensory Minds, einem Designstudio für Neue Medien und innovative Technologien will brennende Fragen für Händler in diesen Zeiten beantworten. Wie erkennen Sie, wo Sie stehen? Wie setzen Sie die richtigen Meilensteine und Prioritäten? So lauten nur ein paar dieser Fragen.

Matthias Mey, Geschäftsführer von mey, hat die Omnipräsenz über alle Vertriebskanäle zum Thema. „Eine der wesentlichen Herausforderungen ist die veränderte Art den Kunden zu betrachten“, sagt er.

Auf Online-Marktplätze als digitale Treiber setzt Stefan Plattner von ebay Berlin den Fokus. Nicht umsonst: ebay blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung im E-Commerce zurück und hat damit zahlreiche Erfahrungen gesammelt.

Mit urbaner Logistik beschäftigt sich Bernd Bienzeisler vom Fraunhofer Institut in Stuttgart. Denn in Zukunft wird nicht nur der Kunde digital, sondern auch die Lieferlogistik.

Den Blick auf die Mitarbeiter werfen Caroline Zöller und Hannah Sondermann von der Retail Academy in Köln. „Wie schult man die Mitarbeiter in Zeiten der Digitalisierung?“, lautet eine ihrer Fragen.

Wie ein altes Handwerk eine digitale Renaissance erlebt – darüber spricht Ashkan Yousefi Darani, Gründer und Geschäftsführer von Mr. Ash Tailor Store in Stuttgart, der Maßanzüge fertigt.

Nicht weniger als die Wurst-Revolution ruft Michael Stöffler aus, der zusammen mit Michael Ziegler das Start-Up Grillido ins Leben gerufen hat. Der Jungunternehmer aus Deckenpfronn im Schwarzwald berichtet über
leichte und gesunde Grillalternativen.

Hermann Hutter, der Präsident des Handelsverbandes Baden-Württemberg, der selbst stationär und online aktiv ist, bringt die zukünftige Herausforderung durch die zunehmende Digitalisierung auf den Punkt:
„Die allumfassende Digitalisierung der Gesellschaft beschert dem Handel eine nie da gewesene Herausforderung“, sagt er, „und es bedarf ganz ohne Zweifel echter und authentischer Macher, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Wer die Erosion des klassischen Einzelhandels nicht nur beklagen will, der braucht frische Ideen, der braucht Mut und Tatkraft“, so Hutter weiter. „Eines hat die Digitalisierung bisher gezeigt: Nicht jeder wird Online-Händler werden können und auch nicht müssen! Jedoch müssen sich wirklich alle mit der Thematik auseinandersetzen.“

 

Kontakt: Hilmar Pfister, Pressesprecher, Telefon 0711 6 48 64 46, Mobil 0160 7 45 55 15,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Handelsverband Baden-Württemberg vertritt die politischen Interessen von über 40.000 Handelsunternehmen in Baden-Württemberg. Der Handel stellt den drittgrößten Wirtschaftszweig dar mit 500.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern, ca. 18.000 Auszubildenden und einem Umsatz von ca. 90 Mrd. Euro. Der Verband bietet zudem mit der Dienstleistungsplattform www.handel-scout.de eine Art „Wikipedia“ für den Handel an, welche angereichert mit Partnern aus den einzelnen Dienstleistungsbereichen und deren Wissen, für einzelne Bereiche Lösungen darlegen. Das daran angegliederte Weiterbildungsangebot www.handel-scout-akademie.de setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen: Präsenzschulungen und ELearning.

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