Händler helfen Flutopfern in Pakistan
18. Oktober 2010 - Die Delegierten und Gäste des Jahresmeetings vom Handelsverband Baden-Württemberg haben 2.840 Euro für die von der Flutkatastrophe in Pakistan betroffenen Menschen gespendet.
Den Scheck übergab Handelsverbands-Präsident Horst Lenk am 12. Oktober an Prof. Dr. Bernd Domres von der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin Tübingen. Die Stiftung will dafür sorgen, dass vor Ort eine nachhaltige Hilfe aufgebaut wird.
Domres schilderte vor mehr als 200 Gästen die nach wie vor katastrophale Situation der Menschen in den ehemals überschwemmten Gebieten des Landes. „Diese Menschen haben alles verloren, ihr Hab und Gut, ihre gesamte Lebensgrundlage.“
Zunächst sollen Gesundheitszentren eingerichtet werden, damit wenigstens eine medizinische Grundversorgung angeboten werden kann.
Das ist besonders wichtig, denn in den südlichen Landesteilen beginnt bereits die Malaria- und Dengue-Fieber-Saison. Damit die Hilfe auch wirklich bei den Menschen ankommt, ist ein Mitarbeiter der Stiftung bereits vor Ort und sucht nach geeigneten Kooperationspartnern. In den nächsten Monaten könnten mit Hilfe der Stiftung mehrere Gesundheitszentren wiederhergestellt werden, die Kosten pro Zentrum betragen zirka 50.000 Euro. Spenden werden dringend benötigt: Informationen: www.stiftung-km.de
Der Handel im Land wird das Projekt auch weiterhin unterstützen, teilweise mit speziellen Einzelaktionen in den Geschäften.
Weitere Beispiele für Corporate Social Responsibility im Handel finden Sie unter www.csrgermany.de im Bereich Einzelhandel.


